Forschungsinstitut Technologie und Behinderung Staatssekretär Heidmeier zu Gast

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Staatssekretär Heidmeier zu Gast

Gruppenfoto  Staatssekretär Matthias Heidmeier, Vorstand der Evangelischen Stiftung Volmarstein, Markus Bachmann, Dirk Domann als Geschäftsbereichsleiter, Wolfgang Schmitz, Leiter des KBV, und Annika Nietzio, stellvertretende Leiterin

Am vergangenen Freitag besuchte Matthias Heidmeier, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, die Agentur Barrierefrei NRW. Gemeinsam mit dem Vorstand der Evangelischen Stiftung Volmarstein, Markus Bachmann, und Dirk Domann als Geschäftsbereichsleiter begrüßte Wolfgang Schmitz, Leiter der Agentur, die Gäste aus Düsseldorf.

Es war der erste Besuch des Staatssekretärs bei der Agentur. Begleitet wurde er von Anselm Kipp, dem Leiter der Gruppe „Inklusion von Menschen mit Behinderungen“ sowie dem zuständigen Referatsleiter, Dr. Carsten Schymik.

Zunächst stand ein Rundgang durch die Hilfsmittel-Ausstellung auf dem Programm. Dort demonstrierten Mitarbeitende, wie digitale und ergonomische Assistenzsysteme Menschen im Alter oder mit Beeinträchtigungen dabei unterstützen können, selbstbestimmt die Herausforderungen im Alltag oder an ihrem Arbeitsplatz zu bewältigen.

Matthias Heidmeier zeigte sich beeindruckt und fragte interessiert nach, wer vor allem Nutzen hätte von dieser Ausstellung. „Unsere Demonstrationswohnung wird unter anderem von angehenden Pflegefachkräften im Rahmen ihrer Ausbildung besucht. Außerdem können sich Bürgerinnen und Bürger bei uns produktneutral und ohne Kaufdruck beraten lassen“, brachte Michael Hubert die Vorteile auf den Punkt.

Aktuelle Entwicklungen und Zukunftsthemen der Barrierefreiheit

Anschließend informierten weitere Expertinnen und Experten der Agentur die Gäste über die aktuellen Entwicklungen und Zukunftsthemen im Bereich Barrierefreiheit. Die Agentur übernimmt viele wichtige Aufgaben bei der Umsetzung und Gestaltung von Barrierefreiheit in NRW und hat eine große Reichweite im Land: Ehrenamtliche Behindertenbeiräte, Mitarbeitende der kommunalen Verwaltungen sowie auch die Landesministerien, die bei der Gesetzgebung auf Barrierefreiheit achten müssen – sie alle nutzen die Unterstützungsangebote der Agentur. Das konnte auch Doris Rüter, Behindertenbeauftragte der Stadt Münster, bestätigen: „Die Agentur ist eine große Unterstützung für uns als Beauftragte, vor allem was das Verständnis und die Umsetzung unserer Aufgaben in den Kommunen angeht.“ In diesem Zusammenhang betonte der Staatssekretär die Wichtigkeit des Angebots, das von den Ministerien vielleicht noch häufiger genutzt werden könne.

Ein weiteres zentrales Anliegen des Staatssekretärs ist die Inklusion von Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt: „KI und Digitalisierung schaffen neue Beschäftigungsmöglichkeiten in der Arbeitswelt, gerade auch für Menschen mit Behinderungen. Das ist eine Riesenchance für die Arbeitgeber.“ Die Agentur Barrierefrei NRW beschäftigt sich mit diesen Zukunftsthemen. Sie wird das Thema Arbeit noch stärker in den Blick nehmen und hier besonders über die Chancen von neuen Technologien und den wichtigen Grundsatz, Barrierefreiheit von Anfang an mitzudenken, informieren. Wie wichtig eine frühzeitige Berücksichtigung von baulicher Barrierefreiheit ist, konnte Günter Uhlworm, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen der Landesbehörden, bestätigen. Denn in dieser Funktion blickt er auf eine langjährige, positive Zusammenarbeit mit der Agentur zurück.

„Alle vorgestellten Themen sind total spannend.“, mit diesen Worten fasste der Staatssekretär seine Eindrücke zusammen und stellte fest, dass die Agentur Barrierefrei NRW ein wichtiger Baustein der Inklusionspolitik der Landesregierung sei und auch bei der Unterstützung der zukünftigen Schwerpunkte für NRW eine wichtige Rolle spielen werde.